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Ort:
Barlovento
 
Art des Projekts:
Notfallhilfe, Bau eines Gemeindezentrums, landwirtschaftliche Bildungsmaßnahmen und Nahrungsmittelhilfe für Kinder
 
Projektdauer:
1999-2007
 
Projektbeschreibung:
Die durch „El Nino“ ausgelöste Hochwasserkatastrophe im Dezember 1999 zerstörte große Teile Venezuelas. Hunderttausende Menschen verloren ihr Zuhause und über 20 000 Menschen starben.
 
AMURT versorgte die Opfer mit Nahrungsmitteln, Wasser und Kleidung. Darüber hinaus verteilte ein Ärzte-Team Medikamente, half bei der Behandlung von Infektionskrankheiten, verabreichte Impfungen und unterstützte bei Entbindungen.
 
Da der Großteil der Bevölkerung, besonders Frauen, immer noch in Armut lebt, haben sie Unterstützung von AMURT erhalten, um Selbstversorger zu werden. 2004 errichtete AMURT ein Gemeindezentrum, in dem Frauen nähen und schneidern sowie in speziellen Ausbildungskursen die Gründung eines Kleinunternehmens lernen können.
 
Das Land in diesen Gegenden von Venezuela ist sehr fruchtbar. Es wird jedoch nicht entsprechend genutzt. AMURT hat deshalb beschlossen, Fortbildungsmaßnahmen für junge Leute zu organisieren, die über die Pflanzung von Papaya-Bäumen informieren. Diese Fortbildung soll ihnen auch vermitteln, wie man die Ernte vor- und nachbereitet und die Früchte auf dem Markt verkauft.
 
AMURT hat ebenfalls unterernährte Kinder unter fünf Jahren mit Nahrungsmitteln und medizinischer Betreuung versorgt.