Hilfe für 300 Menschen durch psychologische Betreuung
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Hilfe für 300 Menschen durch psychologische Betreuung
Lysette* ist seit 15. März 2010 in psychologischer Behandlung im Trauma-Therapie-Zentrum des Albert-Schweitzer-Spitals (HAS) in Deschapelles, das von AMURT unterstützt wird. Sie leidet unter Angstzuständen und ist schwer depressiv. Die Ärzte haben ein Posttraumatisches Stress-Syndrom aufgrund des Erdbebens vom 12. Jänner 2010 bei ihr festgestellt. Langsam erholt sich die Frau wieder und schafft es zumindest, den Alltag zu bewältigen.
Der Bedarf an psychologischer Hilfe ist groß. Derzeit werden rund 300 Personen von einem Team von Psychologen betreut, das auf das posttraumatische Stress-Syndrom spezialisiert ist. Das Team ist mobil und kommt direkt zu den Menschen ins Haus oder in die Kirchen sowie zu Kindern in die Schulen. Dabei werden die Menschen darüber aufgeklärt, wie sich posttraumatischer Stress äußert, und Hilfe bei solchen Symptomen angeboten. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Menschen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
*Name von Redaktion geändert. Reisebericht aus Mosambik
Wissen Sie, wie es sich anfühlt, einen 20 Liter Wasserkanister am Kopf zu tragen?
„Ich leider auch nicht – ich habe es nicht geschafft, diesen auf meinen Kopf zu hieven. Ich habe es nicht einmal geschafft, diesen mit der Handpumpe selbst zu befüllen. Für abertausende Frauen und Kinder in Mosambik ist das auch heute noch tägliche Arbeit. Oft schleppen Kinder unter zehn Jahren bereits diese schweren Kanister kilometerweit zu ihren Häusern. Unser Projekt hat zum Ziel, die Menschen zu schulen, wie sie ihre Wasserpumpen warten und reparieren können. Ohne Wasser steht das Leben still. Ich konnte mich von der Dringlichkeit unserer Arbeit vor Ort überzeugen.“ Sandra Eder Mai 2010 aus Xai-xai.
In den beiden Distrikten Xai-xai und Chibuto gibt es nach wie vor unzählige verwahrloste Wasserpumpen, die nicht funktionstüchtig sind. Gemeinsam mit der Bevölkerung versuchen wir, die Situation zu verbessern. Eine funktionierende Handpumpe bedeutet Wasser für bis zu 500 Familien! Hier finden Sie mehr Fotos von meiner Reise und Infos über das Projekt.
Sandra Eder ist AMURT (Österreich) Mitarbeiterin in Wien, besuchte im Mai drei Woche das Wasser- und Sanitärprojekt im südlichen Mosambik, welches auch von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit OEZA kofinanziert wird.
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