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Ort: Kabul
Art des Projekts: Unterstützung für Kriegswitwen, Kleinunternehmer-Programme, Unterstützung für Schulen
Projektdauer: 2001 - 2003
Projektbeschreibung: Schon vor dem amerikanischen Militäreinsatz gegen die Taliban war Afghanistan eines der am stärksten verarmten und vom Krieg verwüsteten Länder der Erde. Über zwanzig Jahre militärische Auseinandersetzungen und drei Jahre Dürre haben einen Großteil dieses zentralasiatischen Landes zerstört. Die Bevölkerung erlebte schlimme Zeiten. Selbst die grundlegenden Bedürfnisse, wie Bildung oder Gesundheit, konnten nicht mehr befriedigt werden.
Darüber hinaus wurde das Land in der Mitte der Neunzigerjahre von den Taliban regiert, die dem Land eine strenge Interpretation des islamischen Rechts auferlegten. Frauen wurden aus der Arbeitswelt verbannt und Mädchen in den meisten Fällen aus den Schulen. Das Regime trug damit zu einem Anstieg der Armut und zur Ungleichheit von Frauen und Kindern bei. Überdies konnten die vielen Witwen des Krieges 2001 nicht für den Unterhalt ihrer Familien aufkommen, weil das Regime sie vollständig abhängig vom Einkommen ihrer Ehemänner gemacht hatte. AMURT unterstützte Nachkriegswitwen mit dem Nötigsten zum Leben und verteilte z. B. Essenspakete und Seife an über 10 000 Witwen. Danach nahm die Organisation ein Kleinunternehmer-Programm in Angriff, das 75 Witwen eine Ausbildung zur Schneiderin bot. Um diesen Frauen zu helfen, verteilten wir 62 Nähmaschinen, sechs Stickmaschinen mit Nähtischen und vier Overlock-Nähmaschinen mit Nähtischen. Durch diese Art der Unterstützung waren die Frauen in der Lage, Kleinunternehmen zu gründen und ihr eigenes Geld zu verdienen. 2001 nahm sich AMURT auch dem Leid der Kinder an. In Zusammenarbeit mit CARE International unterstützten wir ca. 6000 Schulkinder mit Schulmaterialien und Sporteinrichtungen. Projektpartner:
CARE International |
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